Zur Übersicht
Facebook Twitter Email
Muss ich sterben, nur weil ihr Fleisch essen wollt?
Till Raether

Mit seinem spektakulären Buch über Massentierhaltung hat der Autor Jonathan Safran Foer in Amerika eine neue Vegetarier-Welle ausgelöst. Er fordert: "Stellt euch bei jedem Stück Fleisch vor, wie das Tier gelitten hat, das da vor euch auf dem Teller liegt." Alle Fakten sprechen dafür, weniger bis gar kein Fleisch zu essen. Aber reicht ein Buch für eine innere Wandlung? Braucht es nicht mehr? Handfestes Erleben? BRIGITTE-Autor Till Raether hat deshalb einen Entschluss gefasst: Er nahm sich vor, ein Huhn zu schlachten

Das Fleisch


Eines Tages beschloss ich, ein Huhn zu töten. Sagen wir nicht: zu schlachten.


Sagen wir: zu töten.


Schuld daran waren meine Kolleginnen und der amerikanische Schriftsteller Jonathan Safran Foer. Er hat ein Buch geschrieben, das in den USA viele Menschen dazu bekehrt hat, kein Fleisch mehr zu essen. Es heißt "Tiere essen" und erzählt anschaulich, warum es ethisch und ökologisch falsch ist, Fleisch zu essen. Das Buch wird auch in Deutschland Aufsehen erregen, und deshalb fragten wir uns auf der Redaktionskonferenz:


Was machen wir zu dem Thema?


Noch einmal schreiben, dass wir bei BRIGITTE gegen Massentierhaltung sind, dafür, weniger Fleisch zu essen, und wenn, dann bio? Ist das nicht selbstverständlich? Auf diese Haltung konnten wir uns jedenfalls alle einigen: die Vegetarierinnen in der Runde und jene, die sich nicht vorstellen könnten, ohne Fleisch zu leben.


Ich merkte, dass ich zu keiner dieser beiden Gruppen gehöre. Ich bin definitiv kein Vegetarier. Im Gegensatz zu Jonathan Safran Foer esse ich gern Tiere. Ich esse viele Tiere. Ich esse fast täglich Tiere. Ich finde, ein Käsebrot schmeckt besser, wenn man noch zwei Wurstscheiben darauflegt. Es ist dann zwar kein Käsebrot mehr, aber egal. Wenn ich essen gehe, schaue ich auf der Karte erst mal unten rechts, wo die großen Fleischstücke stehen.


Wenn ich samstags für die Familie einkaufe, plane ich zwei bis drei Fleischgänge für die Woche ein. Ich bilde mir sehr, sehr viel auf meine Bolognese ein. Cheeseburger am Bahnhof, Currywurst im Stehen, Döner auf dem Heimweg nachts um zwei: Ich liebe es. Mein Appetit auf Fleisch ist emotional, lustvoll: Fleisch schließt eine Lücke in mir, die keine Sellerieknolle füllen kann. Obwohl ich Sellerieknollen schätze und respektiere. Aber ich liebe sie nicht. Wenn ich auf Fleisch verzichte, dann aus persönlichen Gründen: entweder, um mich selbst zu schützen (Cholesterin, Doppelkinn, Lebensmittelskandale), oder weil ich keins mehr im Haus habe.


Und doch schlägt beim Thema Fleisch mein Lebenslüge-Detektor aus. Ich habe wegen Fleisch ein schlechtes Gewissen.


Elementarer und quälender, als wenn ich an einem heißen Tag statt mit dem Rad im Auto zur Arbeit fahre, einfach wegen der Klimaanlage, Erde egal. Das schlechte Gewissen besteht aus zwei Teilen. Zum einen weiß ich, dass der maßlose Fleischverzehr von Menschen wie mir dazu beiträgt, unsere Welt langsam, aber sicher zu vernichten; und ich weiß, dass jeder 99-Cent-Hamburger dazu beiträgt, mehr Tiere in Massenhaltung zu quälen. Wissen kann man verdrängen. Nicht mehr verdrängen kann ich den zweiten Teil meines schlechten Gewissens: das Gefühl, grundsätzlich ein perverses, falsches, feiges Verhältnis zum Fleisch zu haben.


Denn ich bin der typische Großstädter: Ich habe nie gesehen, wie meine Großeltern Tiere geschlachtet haben, um sie zu essen.


Ich finde Kühe in der Landschaft malerisch und Lämmchen süß. Ich bin völlig entfremdet vom Ursprung dessen, was ich am liebsten esse. Ich kaufe Fleisch, das möglichst wenig nach Tier aussieht.


Schon die Zubereitung eines küchenfertigen Vogels bereitet mir Unbehagen, weil jedes Hähnchen durch seine fast vollständige Anatomie eine allzu ex-lebendige Anmutung hat.


Mein Verhältnis zu Tieren ist sentimental.


Ich bin gerührt, dass meine Kinder glauben: Tiere fühlen und denken wie wir, bloß verstehen wir ihre Sprache nicht. Mein Sohn war vier, als er beim Abendessen mit vollem Mund fragte: "Papa, woraus werden eigentlich Würstchen gemacht?" Die Antwort überraschte ihn nicht, aber sie verstörte ihn. Er hielt inne und betrachtete die Wiener in seiner Hand, und über sein Gesicht zog eine Vielzahl von Gefühlen, bevor er schweigend weiteraß. Selten sah er mir ähnlicher als in diesem Moment.


"Ich liebe Fleisch, aber ich esse es mit schlechtem Gewissen", sagte ich in unserer Konferenz. "Ich habe das Gefühl, ich müsste ein Tier schlachten können, um das Recht zu haben, es essen zu dürfen. Aber ich glaube, das könnte ich nicht. Hätte ich nicht das Recht verwirkt, je wieder Fleisch zu essen, wenn es mir nicht gelingt, ein Tier zu schlachten? Und wenn es mir gelingt, kann es dann nicht sein, dass ich nie wieder Fleisch essen will? Das ist mein grundsätzliches ethisches Dilemma." Während dieses kleinen Vortrages musste ich das eine oder andere Aufstoßen unterdrücken, denn in der Kantine hatte es Bulette gegeben.


"Wenn das so ist", sagte meine Kollegin Meike Dinklage, Vegetarierin, "dann musst du dich dem stellen. Und ein Huhn schlachten.
Mit dem Risiko, danach kein Fleisch mehr essen zu können." Ich wusste, dass sie recht hatte. Die anderen nickten, ich nickte auch. Und hatte augenblicklich sehr, sehr große Angst.


Das Huhn


Finde mal ein Huhn zum Schlachten, es ist gar nicht so einfach. Man kommt sich halbkriminell vor, wenn man bei Leuten anruft, um sie zu fragen, ob man bei ihnen mal ein Huhn schlachten darf. "So was machen wir hier nicht", sagte der Mann vom Hühnerhof, "wir lassen die Tiere abholen." Ein befreundeter Koch sagte, ich könnte am Ruhetag in seine Küche kommen, müsste das Tier aber selber besorgen. Ich dachte:


Ich kann kein Huhn kaufen und es dann im Auto zum Schlachten fahren, was wäre das für ein Leben für das Huhn.


Meine Geschichte schien an der Logistik zu scheitern. Wir sagen im Redaktions-Jargon:


Ich hatte sie totrecherchiert, ich war bereit, das Thema zu killen. Berufsalltag.


Und war es nicht besser so, für mich und ein Huhn? Aber das waren Ausflüchte, es gab kein Zurück. Ich hatte ein moralisches Gelände betreten, aus dem ich nicht mehr herausfand. Mir schmeckte kein Fleisch mehr, so feige fühlte ich mich.


Dann kam Frauke. Frauke Prien ist 47, seit 16 Jahren bei BRIGITTE im Haushaltsressort.


Sie hat eine Ausbildung zur Ländlichen Hauswirtschaftsleiterin, in deren Verlauf sie das Hühnerschlachten erlernte.


Frauke kommt vom Land, sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern, Hühnern und drei Schweinen in einem Dorf, eine Autostunde außerhalb von Hamburg.


Frauke strahlt vor Menschlichkeit und Kompetenz. Frauke sagte: "Ich helfe dir. Du kommst zu uns, und ich zeige dir, wie man ein Huhn schlachtet." Ich war erleichtert, denn plötzlich war ich nicht mehr allein auf einem fremden Planeten, auf dem es nur mich und ein dem Tode geweihtes Huhn gab. Ich merkte, dass Frauke großen Respekt vor unserem gemeinsamen Nachmittag hatte. Das beruhigte mich, aber es verstärkte auch mein Gefühl, etwas Unerhörtes vorzuhaben. Unser Termin lag in weiter Ferne: drei Wochen.


In der ersten Woche dachte ich nicht darüber nach, das Huhn schien so gut wie geschlachtet. In der zweiten legte sich eine Dunkelheit über meine Seele, die schwärzer wurde, je näher der Schlachttag rückte. Frauke sagte:


"Du brauchst Gummistiefel und altes Zeug." Ich dachte: Oh Gott. Frauke sagte: "Am Mittwoch muss ich um Viertel nach fünf die Kinder abholen, aber bis dahin sollten wir das Schlimmste hinter uns haben." Ich dachte: Das ist doch schrecklich, das passt doch alles nicht zusammen.


Muss die Welt nicht stillstehen am Nachmittag, an dem man tötet? Am Wochenende vor der Schlachtung machte ich mit meiner Familie einen Ausflug nach Warnemünde, und wir aßen in der "Broiler-Stube" halbe Hähnchen, es bot sich an, sie war unten im Hotel. Ich war sehr traurig. Ich hatte Mitleid, aber mehr mit mir selbst als mit dem Huhn.


Fraukes Familie hatte elf Legehennen der Rasse Rhodeländer und einen Hahn. Am Abend vor unserer Verabredung wählte ihr Mann zwei Hennen aus, die besonders alt waren und den nächsten Winter vermutlich nicht überleben würden.


Ich stieg mit einem Rucksack voller Schlachtkleidung und einer Kühltasche fürs Huhn in Fraukes Auto, und auf der Fahrt sprachen wir zum ersten Mal über den Schlachtvorgang. Wir würden die Methode anwenden, die sie in ihrer Ausbildung gelernt hatte: den so genannten Ohrscheibenstich.


Ich betrachtete das Wort wie einen fremden Gegenstand. Es war drei Jahre her, dass Frauke ein Huhn geschlachtet hatte. Es machte ihr keinen Spaß, es stand ihr bevor, aber im Gegensatz zu mir war sie mit sich im Reinen: mit Tieren aufgewachsen, nie in Versuchung gewesen zu verdrängen, woher das Essen kommt.


Ich zog Gummistiefel an und eine Anglerhose, geliehen von einer Kollegin, die in dieser Hose vom Elbhochwasser 2002 berichtet hatte. Ich sehnte mich nach einer Naturkatastrophe. Die Kinder hätten gern zugesehen, aber Frauke schickte sie weg. Um mich zu schonen, nicht unbedingt die Kinder. Neben dem Schweinekoben war der Hühnerstall, er sah aus wie in den schwedischen Kinderbüchern über Petterson und Findus, mit dem Unterschied, dass das Holz grün war und nicht rot. Die Tür war aufgegangen, die Hühner waren ausgebüxt. Frauke fing ihre Henne ein, während ich das Messer hielt, ein ganz normales, kurzes Küchenmesser, nur dass Frauke die Klinge im Schlachthof oben und unten extra hatte schleifen lassen. Dann gingen wir an den Rand der benachbarten Weide, hinter einen Knick, damit wir allein waren mit dem Huhn. Ich setzte einen Fuß vor den anderen. Es war ein sehr schöner Tag. Frauke sprach liebevoll mit ihrem Tier. Als es tot war, ging sie, um meines zu holen.
Ich stand neben dem toten Huhn und wartete. Frauke kam nicht wieder. Ich dachte: Sie ist erschüttert, sie will nicht mehr, wo habe ich sie da reingezogen.
Ich musste mich sehr konzentrieren, um nicht wegzurennen. Dann sah ich durch den Knick, dass Frauke von einer Nachbarin aufgehalten und in ein Gespräch verwickelt worden war. Wie konnte es sein, dass trotzdem einfach alles weiterging, der Reetdachdecker das Reetdach deckte, die Nachbarin was erzählte, und Kinder riefen und lachten am Teich?


Mein Huhn war dünn, und am Hals verlor es von seinem hellbraunen Federkleid.


Als Frauke es mir gab, wurde mir klar: Ich hatte noch nie in meinem Leben ein Huhn gehalten, erst jetzt, um es zu töten. Mit dem Huhn zwischen den Knien ging ich in die Hocke, es wehrte sich nicht. Dann nahm ich den Knüppel, um es zu betäuben, und dachte daran, was Frauke im Auto gesagt hatte: "Wenn du es tust, dann tu es entschlossen, entschieden, ohne zu zögern." Ich schlug dem Huhn zweimal auf den Kopf. Dann stach ich ihm das Messer schräg hinter dem Ohrfleck in den Hals und schnitt ihm mit einer schnellen Bewegung nach vorn die Kehle durch. Jetzt, da es tot war, begann das Huhn zu krampfen und zu zucken, es hatte sehr viel Kraft, und während der Minuten, in denen es ausblutete, war mir, als kämpfte ich mit der ganzen Welt.


Wie konnte sich dies so falsch anfühlen, wenn Chicken McNuggets für die Kinder und ein Grilled Chicken Wrap für mich am Autohof Wittenburg genau das Richtige waren?
Frauke kochte Wasser auf und füllte es in einen großen Zinkeimer. Nachdem wir den Hühnern die Köpfe abgeschnitten hatten, hielten wir sie an den Füßen und tauchten sie in das heiße Wasser, damit die Federn leichter abgingen.


Wir setzten uns auf Holzstühlen vor die Scheune, in der im Stroh neben dem alten Trecker ein Igel schlief. Wir rupften die Hühner. Ich merkte, wie ernst wir waren und dass ich mir bis eben nicht erlaubt hatte, irgendetwas zu fühlen. Anders wäre es nicht gegangen. Es war ein tiefer Ernst, der mich erinnerte, wie albern der Umgang mit Fleisch viel zu oft ist: ein Jamie-Oliver- Rezept, wo das Grillhähnchen auf einer Bierdose sitzt, die man ihm in den Hintern schiebt; Bärchen-Wurst; fröhlich lachende Cartoon-Schweine auf Schinkenpackungen; die Tatsache, dass ich mein Huhn als Gummi-Adler bezeichnet hätte, wenn es mir im Restaurant serviert worden wäre.


In der Küche entzündete Frauke Spiritus in einer Schale, ich schwenkte mein Huhn durch die Flammen, um die letzten Federreste zu entfernen. Es roch, als wäre jemand mit den Haaren in eine Kerze geraten.


Dann lagen die beiden Hühner nebeneinander auf der weißen Arbeitsfläche. Wir achteten darauf: dein Huhn, mein Huhn.


Ich brach meinem Huhn die Beine an den Kniegelenken, um sie abtrennen zu können.
Es war schwer, den Schlund herauszuziehen.


Der Kropf war weich und hart zugleich, voller Schalen und Körner. Noch schwerer war es, durch den Bauchschnitt mit einer Hand die gesamten Innereien aus dem Hühnerleib zu ziehen. Ich war stolz, dass es mir gelang, ohne den Darm zu beschädigen.


Frauke zeigte mir die Leber, das Herz und den Magen. Bevor man es zubereiten kann, schneidet man das daumengroße Herz auf, um sicherzugehen, dass kein Blut mehr in den Kammern ist. Das Herz meines Huhnes war leer. Sein Magen war fest und prall, wie ein Säcklein, in dem jemand etwas Wichtiges aufbewahrt. Ich schnitt ihn auf, um die Magenhaut zu entfernen, denn dann kann man ihn braten.


Er war voll von allem, was das Huhn an seinem letzten Tag gegessen hatte.
Ich ekelte mich nicht: Ich verrichtete eine anspruchsvolle, schwierige Küchenarbeit, ich war dabei, zum ersten Mal ein Essen wirklich vorzubereiten.


Jedes Huhn, das man isst, müsste man selber schlachten und ausnehmen. Jedes, das man kauft, müsste 100 Euro kosten statt 3,99. Was ich tat, war richtig.


Dann sah ich, wie die Eier in zunehmender Größe nacheinander aufgereiht waren von den Eierstöcken der Henne aus, von millimeterklein bis hin zu einem in Größe L oder XL. "Das hätte sie heute noch gelegt", sagte Frauke. Ich schwieg und dachte:
Ein Ei esse ich nie wieder. Als ich das Huhn wusch, wurde sein Hals steif von Todesstarre.


Mir war, als hätte ich etwas unschätzbar Kostbares zerstört.


Später fuhr Frauke mich zum Bahnhof.


Im Zug stellte ich die Kühltasche mit meinem Huhn auf den Sitz neben mich, nicht auf den Boden. Ich war erschöpft und absolut ratlos. Wie jemand, der mit großer Anstrengung auf einen viel zu hohen Baum gestiegen ist und dann nicht weiß, wie er jetzt wieder herunterkommen soll.


Die Suppe


Zu Hause tat ich meine blutbeschmierte Kleidung in die Waschmaschine und das Huhn in den Tiefkühler.


Es war zu mager, um es zu grillen, ich würde eine Suppe daraus kochen.
Schließlich hatte ich das Huhn geschlachtet, um es zu essen. Aber nicht heute. "Du brauchst mindestens eine Woche, bis du dir vorstellen kannst, das Huhn zu essen", hatte Frauke gesagt.


In dieser Woche sah ich überall Fleisch, ständig wurde es mir angeboten, es wimmelte von Würstchen, überall gab es Hack, Steaks waren im Angebot. Ich floh zu Arrabbiata- Nudeln. Dann holte ich das Huhn aus dem Tiefkühler. Es war ein Wiedersehen, auf eine Art kannte ich dieses Tier besser als mich selbst, zumindest von innen.


Ich bereitete die Suppe, langsam und sorgfältig. Ich ließ das Huhn so lange kochen, wie das Schlachten gedauert hatte: zwei Stunden. Ich verharrte neben dem Topf und schöpfte Schaum ab, als wollte ich das Huhn jetzt nicht allein lassen. Wir setzten uns zu Tisch. Meine Frau war etwas betreten, denn sie kannte den Ursprung des Suppenhuhns. Aber die Suppe, sagte sie, schmecke ausgezeichnet. Die Kinder beklagten sich über das Gemüse und aßen die Suppe, indem sie Toastbrot hineintunkten.


Ich saß dabei und hielt den Löffel auf halber Höhe, unfähig, ihn zum Mund zu führen.


Irgendwann senkte ich ihn zurück auf den Teller, stand auf und ging weg.


Alle Tiere konnte ich essen, aber nicht jenes eine, das ich selbst geschlachtet hatte. Die Sache mit dem Fleisch und mir war immer noch voller Widersprüche. Und mir wurde klar, dass es nur einen Weg gab, sie auszuhalten: kein Fleisch mehr. Oder zumindest viel, viel weniger. Dann machte ich mir ein echtes Käsebrot.