Zur Übersicht
Facebook Twitter Email
Alles, was vom Leben blieb
Giuseppe Di Grazia und Martin Knobbe

Nach den Anschlägen liegt eine Welt in Trümmern. Unter 1,8 Millionen Tonnen Stahl, Schutt und Staub sind 2752 Menschen begraben. Von vielen fehlt jede Spur. Von anderen bergen Helfer im Laufe der Monate Ringe, Fotos oder Sandalen – alltägliche Dinge, die den Hinterbliebenen zu Symbolen des Gedenkens werden.

Es gibt immer diesen einen Moment, der stärker ist als sie. In dem die Gefühle mächtiger sind als das Verarbeitete und das Verdrängte. Wie sehr sie sich auch bemühen, Haltung zu bewahren – irgendwann im Gespräch kommt dieser Moment. Man weiß nie, wann, aber er kommt.


Bei Myrta Gschaar geschieht es, als sie über das Symbol ihrer Liebe zu ihrem Mann Robert spricht, über den Zwei-Dollar-Schein. Bei Erich Bay bricht die Stimme, als er sich an den letzten Kuss seiner Frau Lorraine erinnert. Bei Bradley Burlingame, als er erzählen soll, was ihm die Trauerkarte seiner Mutter im Geldbeutel seines toten Bruders Charles bedeutet. Bei Nancy Nee fließen die Tränen, wenn sie daran denkt, wie sie ihren Bruder George Cain begraben musste, ohne dass es eine Leiche gab.


102 Minuten dauerte es am 11. September 2001, bis die beiden Türme des World Trade Center nach den Terrorattacken zusammenbrachen. Der Einsturz selbst geschah in wenigen Sekunden. 2752 Menschen starben. Die meisten wurden mit den Stahlträgern, dem Beton und mit allem, was in den Türmen war, in zwei riesige Gruben gepresst. Das Feuer ließ die Temperatur an manchen Stellen auf über 1000 Grad Celsius steigen. Die monatelang lodernden Brände zehrten von fast der Hälfte der Opfer jegliche Spuren auf. Nur Asche und Staub blieben zurück. Ähnlich war es bei den Toten des Flugzeugabsturzes am Pentagon oder den Toten nahe Shanksville, wo die Maschine von United Airlines Flug 93 zerschellte.
Doch nicht alles wurde zermalmt, nicht alles verschwand für immer in diesem unfassbaren Akt der Zerstörung. Es gibt Dinge, die erhalten geblieben sind, weil sie durch die Wucht der nacheinander einstürzenden Stockwerke rausgeschleudert wurden oder, geschützt unter Mauerteilen, Treppen und Stahlplatten, das Inferno nahezu intakt überstanden. Habseligkeiten sind das nur, Alltagsgegenstände, klein, unspektakulär, banal. Nach und nach tauchten sie auf aus diesem Meer aus Schutt und Asche, manchmal das Einzige, was von einem Toten übrig blieb. So wurden diese Gegenstände zum Symbol des Gedenkens. Des Trostes für Angehörige und Überlebende.


Wenn man Tage nach dem Interview mit Myrta Gschaar, mit Erich Bay, Nancy Nee oder Bradley Burlingame ihnen noch einmal zuhört, allein ihren Stimmen auf dem Tonband noch einmal nachlauscht, wird einem bewusst, dass in diesen Stimmen all das enthalten ist, was Nine-Eleven bedeutet. Sie klingen brüchig, wehrlos. In ihnen ist die Erbarmungslosigkeit festgehalten, mit der dieser Tag im September Leben auslöschte. Die Fügungen des Schicksals, die Launen des Zufalls, das Gefängnis der Erinnerungen, die Bitterkeit des Alleinseins – dies alles hat in den Stimmen der Angehörigen eine traurige Melodie bekommen.


Wie verabschiedet man sich von einem Menschen, von dem nichts mehr da ist? Wie kann man ihm die letzte Ruhe gewähren und selbst Ruhe finden, wenn die Trauer keinen Anhaltspunkt hat?


Die katholische Kirche zu Seaford auf Long Island war mit Blumen geschmückt, die Dudelsackkapelle spielte, die Ehrengarde der Feuerwehr marschierte auf, und zwei Hubschrauber patrouillierten am Himmel. Hunderte waren gekommen, um dem Feuerwehrmann George Cain die letzte Ehre zu erweisen, zwei Monate nachdem er verschwunden war. Seine Schwester Nancy Nee aber stand am Altar und fragte sich: Was mache ich hier? Kommt er gleich rein und sagt: Hey, alle meine Freunde sind hier, toll, lasst uns feiern! Es wäre seine Art gewesen.
„Ich wollte nicht, dass er glaubte, wir gäben ihn auf“, sagt Nancy Nee. „Ich wollte ihn nicht zu Grabe tragen, wenn noch nicht mal seine Leiche gefunden ist.“
Sie sitzt auf der Veranda ihres Geburtshauses auf Long Island, eine Frau mit kurzen schwarzen Haaren und wachen Augen. Wenn sie erzählt, dann lachen und weinen diese Augen im schnellen Wechsel. „Ich wusste aber auch, dass dieser Abschluss nötig war, für mich, meine Kinder, meine Geschwister, meine Mutter.“
George Cain, Feuerwehrmann von Leiterzug sieben im achten Bataillon der Berufsfeuerwehr von New York, sollte am Morgen des 11. September um 8.30 Uhr seine Schicht beenden. Die Schwester machte sich darum zunächst keine Sorgen, als sie von dem Anschlag hörte. Erst als der zweite Turm zusammenbrach, spürte sie Panik aufsteigen. Sie ahnte, dass George nicht nach Hause gefahren war.
Es folgten Stunden zwischen Hoffnung und Resignation, zwischen Tränen und Telefonaten mit der Feuerwache und den Krankenhäusern. Mal hieß es, die Männer der Einheit hätten überlebt, mal, sie seien in einem U-Bahn-Schacht verschüttet. Aus den Stunden wurden Tage, aus den Tagen Wochen.


Am 2. November 2001 nahmen Nancy Nee und ihre Verwandten schließlich Abschied von George Cain, dem Abenteurer und Naturliebhaber. Zwei Monate später wurde seine Leiche gefunden, im zusammengestürzten Marriott-Hotel, das neben den beiden Türmen des World Trade Center stand. Kurze Zeit später fand man dort auch seinen Helm.


Die Familie organisierte eine zweite Feier, wieder kamen Hunderte, sie beerdigten George, diesmal war es ein echter Abschluss. Der Helm steht heute in einem Kasten aus Glas im Haus der Mutter. Er ist ein Sinnbild für die Wucht der Katastrophe. Das Plastik ist verschmort und zerbeult, an einigen Stellen sind noch Aufkleber in gelber Signalfarbe zu sehen.


Nancy Nee sagt, der Anblick schnüre ihr die Luft ab. Und doch sei sie froh, diese Erinnerung an George zu haben und die Gewissheit, dass er wohl nicht lange leiden musste. Dem ältesten der drei Kinder hat der Anblick des Helms geholfen, seinen Beruf zu wählen. Christopher, heute 21 Jahre, will Soldat werden und mithelfen, sein Land zu beschützen. Nancy Nee sagt, die Vorstellung bereite ihr große Angst. Und doch weiß sie, dass sie ihrem Sohn den Wunsch nicht ausreden kann.


1,8 Millionen Tonnen Stahl, Schutt und Staub lagen am Ground Zero. Alles fortzuschaffen dauerte achteinhalb Monate, eineinhalb Millionen Arbeitsstunden waren nötig. Die Trümmer wurden auf die Manhattan vorgelagerte Insel Staten Island gebracht, auf eine ehemalige Müllkippe. Der Schutt wurde sortiert und auf Fließbänder geschaufelt. Polizisten und Forensiker suchten nach Überresten der Opfer, nach Körperteilen, nach persönlichen Habseligkeiten. Sie versuchten, ein Leben nach dem anderen wieder zusammenzusetzen, um den Hinterbliebenen irgendetwas geben zu können, und sei es nur die Gewissheit, dass der Vermisste wirklich tot ist. Sie versuchten, den Familien ein wenig Frieden zu geben.
Alle Fundstücke wurden in schwarze Eimer gelegt, fotografiert und katalogisiert. Etwa 21 000 Körperteile wurden geborgen und kühl gelagert, viele davon waren kleiner als ein Kieselstein. Später versuchten Forensiker, sie durch DNA-Analysen, Zahnunterlagen und Fingerabdrücke zuzuordnen. Von den 2752 vermissten Menschen an Ground Zero wurden bis zum vergangenen Jahr 1629 Opfer identifiziert.


Myrta Gschaar hat die Armbanduhr abgelegt, so wie ihr Mann es machte, wenn er in Ruhe erzählen wollte. Zeit spielt auch für sie heute keine Rolle mehr, wenn sie über ihn sprechen soll. Ganz lange konnte sie kein einziges Wort über ihn sagen, erst nach einer mehrjährigen Therapie war sie überhaupt in der Lage, diesen einen Satz auszusprechen: „Mein Mann Robert wurde am 11. September getötet.“ Heute ist es ihr ein Bedürfnis.


Robert Gschaar war vier Jahre lang arbeitslos, bevor er bei der Versicherungsfirma Aon einen Job bekam. Mit 55 Jahren wollte er noch mal durchstarten, schmiedete Zukunftspläne, sprach wieder von Urlaub, im kommenden Sommer wollte er Myrta Alaska zeigen.


14 Jahre zuvor hatten sie sich kennengelernt. „Ich brachte vier Töchter mit in die Ehe“, sagt Myrta Gschaar. „Er half, sie aufzuziehen, als wären es seine eigenen.“
Robert Gschaar war in der Bronx geboren, seine Mutter stammte aus Deutschland, sein Vater aus Österreich. Er las Bücher über die beiden Weltkriege, über den amerikanischen Bürgerkrieg, er stellte Schlachten nach in seinem Hobbykeller. Wenige Tage nachdem er bei Aon begonnen hatte, sagte er seiner Frau beim Abendessen: „Wenn ich ein Terrorist wäre, würde ich das World Trade Center angreifen.“


Er arbeitete im 96. Stockwerk des Südturms. Nachdem der Nordturm getroffen worden war, telefonierte er mit Myrta. Sie fragte: „Wie schlimm ist es?“ Robert fing zu weinen an und sagte: „Menschen werfen sich aus den Fenstern, überall sind Leichen zu sehen. Ich rufe dich zurück. Ich liebe dich! Ich liebe dich!“ Robert Gschaar rief nie wieder an.


Zwei Monate später kam ein Mann zu Myrta. Er erzählte, dass er Robert sein Leben zu verdanken habe, Robert hatte ihn und andere über die Treppen hinausgeleitet, obwohl über die Lautsprecher die Ansage gekommen war, in den Büros zu bleiben. Myrta Gschaar wünschte sich in diesem Moment, dass nicht dieser Mann vor ihr sitzen würde, sondern Robert, sie schämte sich für ihre Gedanken. Sie war damals eine wütende Frau. „Mein Herz war dunkel und mein Kopf voller finsterer Gedanken.“


Ihren Frieden wiederzufinden, dabei half ihr ein ganz besonderer Geldschein. 2004 übergab die Polizei Roberts Brieftasche, im Innenteil steckte schön zusammengefaltet eine Zwei-Dollar-Note, die in Amerika nur selten im Umlauf ist. Robert hatte ihr eine geschenkt und eine für sich behalten, als er um ihre Hand anhielt. Die Scheine sollten ihre zweite Chance auf das Glück symbolisieren, es war für beide die zweite Hochzeit.


Die leicht angekohlte Zwei-Dollar-Note ist für Myrta Gschaar das Wichtigste, was von ihrem Ehemann übrig geblieben ist, wichtiger noch als die wenigen Überreste seines Körpers, die sie ihr in einer Urne brachten. Sie hat beide Dollarnoten dem Memorial Museum in New York vermacht. „Beide Scheine gehören zusammen. Ohne den anderen gibt es keine Liebesgeschichte. Es ist meine Liebesgeschichte.“


Aus den Trümmern von Ground Zero bargen die Helfer 134 000 persönliche Fundstücke. Sie fanden Armbanduhren, Brieföffner, Kreditkarten, Liebesbriefe, Geldscheine, Eheringe, Helme, Schlüsselanhänger, Brieftaschen, Sandalen, Unterwäsche, Plüschtiere und vieles andere, auch den Reisepass eines der Terroristen. Oft waren es nur noch Teile, verkohlt oder angeschmort. Es sind diese Objekte, die für viele Angehörige das grauenvolle Nichts schließlich greifbar machten.


Bradley Burlingame ist kein besonders spiritueller Mensch. Der Geschäftsführer eines Tourismus-Büros für West-Hollywood mag es gern pragmatisch. Und doch spricht er von einem Wunder, wenn er die Trauerkarte seiner Mutter in der Hand hält. Ein wenig angesengt ist sie, das Plastik zerknittert, doch ihr Foto ist noch gut zu erkennen.


Patricia Burlingame wurde 70 Jahre alt, sie starb am 8. November 2000. Zehn Monate später starb ihr Sohn Charles „Chic“ Burlingame, er wurde 51 Jahre alt. Der ehemalige Kampfflieger der U.S. Navy war einer der Piloten von American Airlines, Flug 77, dessen Maschine von den Terroristen in das Pentagon bei Washington gesteuert wurde. Er starb vermutlich beim Kampf mit den Entführern, als sie mit Messern bewaffnet das Cockpit eroberten. In den Trümmern fand man eine Fingerkuppe von ihm, ein Stück Gewebe, seinen Pass und die Trauerkarte vom Begräbnis seiner Mutter.


„Allein die Vorstellung, dass mein Bruder die Karte immer bei sich hatte in seinem Geldbeutel, dass er sie berührte, verleiht ihr etwas von seinem Geist“, sagt Brad Burlingame. Er könne es nur als ein Wunder bezeichnen, dass sie der schmelzenden Hitze der Trümmer widerstanden habe. Sie erinnert ihn aber auch immer an seinen größten Schmerz. „Ich hatte nicht die Möglichkeit, Chic goodbye zu sagen. Und ihm zu sagen, was für ein toller großer Bruder er für mich war.“


Brad lernte viel von ihm. Sie sprachen über Frauen, über Politik, vor allem aber über Sport, Basketball und Baseball. Sie besuchten die Spiele der Lakers in Los Angeles und der Angels in Anaheim, wo sie aufgewachsen sind. Zuletzt wollten sie an Chics Geburtstag ins Stadion gehen. Es wäre der 12. September 2001 gewesen.


In der darauffolgenden Saison durfte Brad Burlingame im Stadion den ersten Ball für die Angels werfen, zu Ehren seines Bruders. Die Angels gewannen das Spiel. Und sie gewannen die Meisterschaft, zum ersten Mal in ihrer Geschichte. Auch das war so etwas wie ein Wunder.


Der grausamste Augenblick für all die Helfer und Wissenschaftler bei den Bergungsarbeiten in New York, Washington und Shanksville war, wenn das Horn erklang. Es war das Zeichen, dass jemand eine Leiche oder Überreste davon gefunden hatte. Dann folgte immer dasselbe Ritual: Alle unterbrachen ihre Arbeit, sie legten eine Schweigeminute ein. Der Körper – oder was davon übrig war – wurde auf eine Bahre gelegt, bedeckt mit der US-Flagge, Polizisten und Feuerwehrmänner bildeten ein Ehrenspalier und trugen ihn hinaus.


Auf dem flachen Tisch im Wohnzimmer hat Erich Bay alles nebeneinander ausgelegt, was ihm die Behörden im Oktober 2002 zugeschickt hatten. Erst vor ein paar Monaten fühlte er sich in der Lage, endlich die Dinge anzuschauen, die von seiner Frau Lorraine übrig sind. Sie war Stewardess auf dem United-Airlines-Flug 93, der über Pennsylvania abstürzte. Alles riecht immer noch nach Kerosin, ihre Sandalen, ihr Scheckbuch, ihre Fotos, ihr Ehering. Lorraine zeigte diesen Ring auch noch 22 Jahre nach ihrer Hochzeit gern herum.


Erich Bay war in den 60er Jahren aus Göttingen in die USA gekommen. Der Feinmechaniker verkaufte Präzisionsmaschinen, gründete später eine eigene Firma. Er und Lorraine arbeiteten hart. Unter der Woche sahen sie sich selten, aber freitags war ihr Abend. Immer dasselbe Restaurant, die gleichen Drinks, das gleiche Essen. „Da erzählten wir uns, was wir erlebt hatten. Stunden saßen wir da“, sagt Erich Bay.


Lorraine erzählte ihm Geschichten von Passagieren. Menschen vertrauten sich ihr gern an. Ihre Kollegen bei United Airlines nannten die 58-Jährige „Mutter“, für jeden hatte sie ein nettes Wort der Aufmunterung.


Am Morgen des 11. September sollte sie um sechs Uhr am Flughafen in Newark sein, sie war für den Flug 93 nach San Francisco eingeteilt. Erich Bay wachte um 4.30 Uhr auf, ging ins Badezimmer, seine Frau legte gerade ihr Make-up auf. Sie sagte zu ihm: „Weißt du, ich fühle mich nicht so gut heute, vielleicht sollte ich mich krankmelden.“ Erich Bay sagte nichts. „Ich bin ein Unternehmer, ich würde nie jemanden ermutigen, nicht zur Arbeit zu gehen. Aber selbst wenn ich etwas gesagt hätte, sie hätten so kurzfristig keinen Ersatz mehr gefunden. Außerdem dachte auch Lorraine wie ein Arbeitgeber.“ Um kurz nach fünf stand Erich Bay unter der Dusche, Lorraine schaute zu ihm rein. „Sie kniff mir in die Wangen, gab mir einen Kuss.“ Es war ihr Abschied für diesen Morgen, es war ihr Abschied für immer.


Um 10.03 Uhr zerschellte Lorraines Maschine auf dem Gelände einer verlassenen Kohlegrube nahe Shanksville. Von keinem der 44 Insassen wurde die Leiche gefunden, erst Monate später von einigen winzige Überreste. Auch von Lorraine.

„Die Polizei sagte mir, es seien fünf Prozent ihres Körpers entdeckt worden.“
Sind fünf Prozent genug, um sich einer Toten nahe zu fühlen? Reicht ein nach Kerosin stinkender Ehering? Oder sind die Bilder im Kopf wichtiger? Erich Bay sagt: „Immer wenn ich nach Hause kam, stand sie an der Tür und umarmte mich, kniff mir in die Wangen, manchmal so heftig, dass ich dachte, Lorraine würde meinen Kiefer brechen.“ Er lächelt. Es gibt nichts Tröstlicheres für Erich Bay als diese Erinnerung, aber auch nichts Traurigeres.